Aglaia Graf

Aglaia Graf
Für den interaktiven Medienplayer benötigen Sie das Flash Plug-In von Adobe. Ausserdem muss Javascript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Lebenslauf

Aglaia Graf wurde in Basel geboren. Nach langjährigem Unterricht bei der polnischen Pianistin Alicja Masan wurde sie 14-jährig  als Jungstudentin in der Klavierklasse von Adrian Oetiker an der „Musikhochschule der Stadt Basel“ aufgenommen. Parallel zu ihrem Maturabschluss im Dezember 04 absolvierte Aglaia ihr musikalisches Grundstudium; ihr Konzertdiplom erhielt Sie im Sommer 07 mit Auszeichnung. Seit Oktober 07 setzt sie ihr Studium an der „Universität für Musik und darstellende Kunst“ in Wien fort. Bei Meisterkursen u.a. von Klaus Hellwig, Andrzej Jasinski, Ferenc Rados, Claudio Martinez-Mehner, Pietro de Maria und Andràs Schiff vertieft sie ihre musikalischen und pianistischen Kenntnisse.

Neben Solorezitals bestreitet Aglaia, als Solistin, regelmässig Konzerte mit Orchester; so zum Beispiel auf einer Tournee zusammen mit der "Jungen Philharmonie München" und dem Klavierkonzert c-Moll,  KV 491 von Mozart, sowie mit den Klavierkonzerten von Mozart KV 414, KV 415 und KV 451, dem Klavierkonzert Nr.1 von Mendelssohn, den Klavierkonzerten Nr.1 und Nr.5 von Beethoven, den Klavierkonzerten Nr.1 und Nr.2 von Schostakovich, dem Konzert für 2 Klaviere und Schlagzeug von Bartók (in der Fassung mit Orchesterbegleitung), dem Klavierkonzert D-Dur von Haydn, dem Klavierkonzert von Grieg, und den Klavierkonzerten Nr.1 und Nr.2 von Chopin.

Zu den Orchestern, mit denen Aglaia bereits auftrat, zählen u.a. die Junge Philharmonie München, das Jugendsinfonie-Orchester Baden-Baden, das Jugendsinfonie-Orchester Basel, das Neues Orchester Basel, das Stadtorchester Thun, das Philharmonische Orchester Würzburg, das Glarner Musikkollegium, das Hochschulorchester der Musikakademie Basel (Ltg. Marko Letonja), das Kammerorchester „Arpeggione“ (Ltg. Kevin Griffiths), das Sinfonieorchester Basel (Mendelssohn/Grieg), das British National Wind Orchestra und Grimethorpe Colliery Band (Ltg. Elgar Howarth), das Collegium Musicum Basel, und das Zhenzhen Symphonie-Orchestra (China).

In zahlreichen Rezitals in der Schweiz, in Österreich (Mozarteum Salzburg), in Deutschland, in Italien (u.a. Festival Pontino), in Polen, auf einer China- und einer Japan-Tournee tritt Aglaia erfolgreich als Duo-Partnerin ihres Vaters, Peter-Lukas Graf, auf. Sowohl in diesem Rahmen wie auch bei Solo Auftritten überraschte sie ihr Publikum mit eigenen Kompositionen. Im September 2005 spielte sie mit ihrem Vater alle authentischen Flötensonaten von J.S. Bach auf CD (Claves Verlag) ein.

An Wettbewerben im In- und Ausland erspielte sich Aglaia erste Preise für Solospiel und Kammermusik. Unter anderen beim Basler Klavierwettbewerb 2001, beim schweizerischen „Jeunesse Musicale“, bei „Jugend musiziert“ in Deutschland, und beim „Musikpreis Schloss Waldhausen“. Ausserdem wurde Aglaias Spiel von verschiedenen Radiosendern in der Schweiz (DRS 2), und in Deutschland (SWR 2, WDR 3) ausgestrahlt.

Neben bereits erhaltenen Auszeichnungen, wie dem Förderpreis für junge Talente der Hotelkette Radisson, einem Förderpreis für herausragende Leistung des Chemiekonzerns Novartis, dem „Prix Jeunes Artistes“ der Association Jeunes Artistes in Thun, dem Kulturpreis der Gemeinde Binningen, wurde der heute 23-jährigen Aglaia im Mai 06 der “Europäische Kulturförderpreis“ verliehen.

2007 erhielt sie ein Stipendium der Stiftung „Lyra“, und sowohl 2007, wie auch 2008 erwarb sie sich den Musik Stipendienpreis des „Migros-Kulturprozent und der Ernst Göhner Stiftung“.           

English

webon.ch